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13.07.2018
» Vorberichte » Wacken 2018 (02.08. - 04.08.)
NR 23
Bald (02.08. - 04.08. ) ist es wieder so weit: Die Reisewelle zum Familientreffen der Freunde der haerteren Musik wird sich erneut in Bewegung setzen, um den Metal und diese Stadt im Norden Deutschlands zu feiern, die in aller Welt bekannt ist.
Dieses Jahr sind natuerlich erneut verschiedenste Bands angekuendigt, die es zusammen mit ihren
Fans krachen lassen wollen:
Judas Priest, Nightwish, In Flames, Ghost, Helloween - Pumpkins United, Danzig, Running Wild, Behemoth, Dimmu Borgir, Arch Enemy, Children Of Bodom, In Extremo, Hatebreed, Gojira, Steel Panther, Doro, Alestorm, Dirkschneider, Samael, Cannibal Corpse, Ensiferum, Schandmaul, Destruction, Clawfinger, Korpiklaani, Eskimo Callboy, Die Apokalyptischen Reiter, Converge, Riot V, Epica, Tremonti, Wintersun, Oomph!, Amorphis, Vince Neil , um nur einen kleinen Ausschnitt zu nennen.

Klar, die Musiker locken die Leute in die laendliche Einoede und zum Feiern ist eine Wiese doch
voellig ausreichend. Aber das alles beschreibt die Stimmung ungenuegend.
Wacken ist nicht einfach nur ein Festival, es ist viel mehr ein Lebensgefuehl, das sich seit Jahren
Anfang August kumuliert. Die Veranstalter schaffen ein Universum, einen Kosmos, der den Metal-
Fans alles bietet: Bands, Party, Gleichgesinnte, gute Stimmung bei jedem Wetter. Besonders
erwaehnenswert sind in dieser eigenen Welt auch die Festivalpost, die Festivalzeitung, die die
Atmosphaere abrunden und zeigen, dass den Veranstaltern auch die Details wichtig sind.
Das Gelaende an sich ist auch riesig, aber dank Benennung der Wege, uebersichtskarten und einer
Navigations-App faellt die Orientierung doch schon deutlich leichter. Im Zweifel immer den Ohren
nach. Einen Platz zum Feiern und einem spontanen Tjost auf das Bierfass findet sich auch ohne,
dass man weiß, wo man ist.
Das sind einige Gruende, warum man zum Wacken faehrt und warum es einfach geile Tage sind, die
man dort auf der Kuhwiese verbringen kann.
Man kann noch Karten fuer dieses Festival kaeuflich erwerben.

Folgende Leistungen sind in jedem Ticket enthalten:
Zugang zum Campingplatz ab Montag, 30.07.2018
- Camping direkt am Auto!
- Kostenfreie Nutzung aller Duschen und wassergespülten Toiletten
- Live-Musik ab Mittwoch, 01.08.2018, bis einschließlich Samstag, 04.08.2018
- Über 100 Acts auf 8 Buehnen
- Umfangreiches Rahmenprogramm mit Themenschwerpunkten wie Mittelalter und Endzeit

Das 3-Day-All-In Ticket kostet 220€ inkl. Vorverkaufsgebuehr (zzgl. Versandkosten + Systemgebuehr). Tagestickets, VIP-Tickets und aehnliche Optionen sind nicht verfuegbar.

Außerdem könnt ihr das W:O:A 2018 Special-Shirt für 16,99€ im Bundle mit eurem 3-Day-All-In Ticket erwerben.

Weitere Infos zum Wacken-Kosmos findet ihr auf wacken.com. Dort ist unter anderem das aktuelle
Line-up zu finden, weiteres zum eigentlichen Festival und was man sonst noch zu wissen
wuenschen koennte.
Wir sind gespannt und freuen uns fuer die Hoerer von Radio Darkrain, The Finest Arrangement of Dark Music and Culture, berichten zu duerfen.

Wie jedes Jahr: See you in Wacken, rain or shine. Nun ja die letzten Jahre gab es beides und hat niemanden gestoert, dass es regnet.

01.06.2018
» Festivalberichte » Faster, Harder, Louder vom 03. bis 05.08.17
NR 22
Auch letztes Jahr waren natuerlich verschiedenste geniale Bands dabei, die es zusammen mit ihren
Fans krachen liesen: Amon Amorth, Apolcalyptica, Alice Cooper, Corvus Corax, J.B.O. und
Stahlmann, um nur einen kleinen Ausschnitt zu nennen.
Klar, die Musiker locken die Leute in die laendliche Einoede und zum Feiern ist eine Wiese doch
voellig ausreichend. Aber das alles beschreibt die Stimmung ungenuegend.
Wacken, das ist nicht nur ein Ort irgendwo da oben in der noerdlichen Einoede; Wacken ist eine Art
zu leben und es war wieder ein eigener Kosmos. Witzigerweise gab es dieses Mal sogar eigene
Briefmarken, mit zwei verschiedenen Motiven. Da ist die Postkarte (selbstverstaendlich mit
Festivalmotiv) gleich noch mal so schoen.
Die Bierpipeline funktionierte nach anfaenglichen Startschwierigkeiten und das laestige Faesser
durch den Schlamm hieven fiel damit zum Glueck weg.
Was auch funktionierte und auch gleich ausfuehrlich getestet wurde, war die Drainage. Wie mit dem
Lineal gezogen konnte man sehen, wo eine lag und wo nicht. Das Wetter war ja wieder sehr nass
und der Schlamm wollte wieder mit feiern. An einigen Stellen hatte er aber keine Chance und die
Feiernden konnten wengistens an manchen Stellen trocken und sauberen Fusses laufen.
Fuer das naechste Mal faende ich es angenehmer, wenn die Bierjungs nicht waehrend der Konzerte
durch die Massen laufen (muessten). Wer saufen will, kann sich ja vorher eindecken, warten oder
selber los gehen. Es ist nur nicht sonderlich toll (auch fuer die Verkaeufer), wenn sich einer mit
ueberlaenge durch das dichte Gewuehl kaempfen muss.
In wie weit es auch sein musste, dass ein Weihnachtslied gespielt wurde (Saltatio Mortis), auch
wenn es ein Protestlied gegen das zu fruehe Einsetzen der Weihnachtszeit war, das sei mal dahin
gestellt. Im August fand ich es unpassend, zumal zu viele politische Lieder auch nicht meine
Stimmung trafen, aber es gab ja genug Ausweichmoeglichkeiten und die anderen Fans genossen die
Lieder sichtlich.
Schade nur, dass manche Bands sich nicht trauten ihr Gesicht zu zeigen (Haematom). Ein kunstvoll
(auch komplett) geschminktes Gesicht verhindert nie vollstaendig die Mimik (Taina). Die Masken
sorgten doch fuer viel mehr Distanz zu den (trotzdem oder gerade weil?) begeisterten Fans.
Powerwolf feierte eine genial Metal-Messe und Lemmy Kilmister war viel mehr dabei als noch zu
Lebzeiten. In Frieden ruhen ist etwas anderes, aber das haette er wohl auch nicht gewollt.
Es war fuer jeden etwas dabei: klassisch (Ugly Kid Joe, Europe), nordisch-aggresiv (Amon
Amorth), Party (J.B.O.), mittelalterlich-folkig (Versengold) und auch komplett daneben und
trotzdem immer wieder ein Vergnuegen (Pampatut).
Alles in allem war es wieder eine geniale Party in einer anderen, richtig coolen Welt. Leider dauert
es jetzt wieder so lang bis zum naechsten Wacken. Bis dahin kann man sich ja mit Neuigkeiten auf
wacken.com troesten.

11.02.2018
» Konzertberichte » Harpyie 02.02.18 im Hellraiser Leipzig
NR 21
Kurz vor Einlass 19 Uhr war es noch recht überschaubar, vergleichsweise wenig standen an, um den Abend mit Krayenzeit und Harpyie zu verbringen. Aber kurz nach dem Öffnen der Tore änderte sich nach und nach das Bild: Mehr und mehr Menschen kamen, um den Abend miteinander zu verbringen.
Krayenzeit sorgte für eine rockig-schöne Stimmung, die die mittelalterlichen Klänge nicht vermissen lies. Mit den mitreisenden Liedern wie zum Beispiel „Fegefeuer“ tobte der Saal.

Harpyie lies den Saal dann toben. Diese Band spielt einfach nur aus Spaß und Lebensfreude, ohne sich irgendwelche Grenzen aufzuerlegen und spätestens bei dem Cover von „blue“ tobte auch der Saal zu einem Lied, dass eigentlich nicht ins Repertoire dieser Band passen zu scheint, aber das ist letztlich egal, denn Spaß steht im Vordergrund und dieses Lebensgefühl trug die Band durch die verschiedenen Kostümierungen. Klar, sind es irgendwie Masken gewesen, aber genau das machte den Reiz aus: das Probieren von Rollen, das Austesten der Wirkungen und Stimmungen in „Totem“ und „Berserker“.
Trotz einiger technischen Probleme spielte Harpyie unbeirrt weiter. Der Gesang ging leider etwas unter. Da hätte ich mir eine bessere Regulierung gewünscht. Beide Bands zeigten hier ihre Professionalität und spielten einfach ohne sich von Schwierigkeiten irritieren zu lassen.
Das Hellraiser an sich wirkte ein bisschen runter gerockt, was wohl zum Image gehört. Die Bands liesen das vergessen und als die ersten Klänge durch den Saal schwirrten war das eh egal. Es geht um Musik, nicht um eine gehobene Einrichtung.
Beide Bands verbindet auch nicht nur die gemeinsame Bühne. Sie bezeichnen sich selbst als Familie: Sie spielen zusammen, trinken gemeinsam; haben einfach Spaß an der Musik, am Leben und verstehen sich besser als so manch genetische Familie.
Gut zu Vögeln, die Tourbezeichnung drängte sich bei den beiden Bands einfach auf: Krayenzeit und Harpyie mit ihren Fangemeinden „Schwarm“ und „Sturmvögel“. Die Zuneigung und der gemeinsame Musikstil kulminieren in dem Lied Vögelhochzeit, dass wunderbar und voller sexuell-erotischen Anspielungen gesungen und dargestellt wurde.
Karten kaufen und den Abend mit diesen schrägen Vögeln lohnt sich.

geschrieben von DayWalkers Lori
[1] Interwiev - Harpyie (02.02.18 im Hellraiser Leipzig)
[2] Weitere Informationen unter www.harpyien.de

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